Der erste Tag fing schon sehr früh an. Start in Rodheim, war gegen 5:30h. Treffpunkt in Sinsheim war 7:00 Uhr. Hier gab es schon frische Brötchen, so dass wir ein ´leckeres Frühstück mit Espresso hatten. Weiter ging es die Autobahn runter bis zum Fernpass. Obligatorisch haben wir am Locherboden ein paar Spaghetti gegessen – das machen wir ja immer so. Nur der Rast mit Blick auf die Zugspitze, ließen wir ausfallen, das Wetter war sowieso etwas bedeckt. Die Temperaturen waren aber schon sehr warm. Das Navi führte uns mit der Zieleingabe Siusi Zentrum irgendwo in die Nähe von Seis auf eine Landstrasse und beschloß uns spontan “Ziel erreicht” zu verkünden. Hier war nicht Seis, dass war doch Schei..
Wir fuhren weitere 15 Minuten bis zur Talstation der Seiser Bergbahn. Hier konnten wir auf einem großen, bereits sehr stark belegten Parkplatz unser Auto abstellen und uns umziehen.

Es war nun 14:30, wir hatten unseren Startpunkt echt zügig erreicht. Nun ging es eigentlich viel zu schnell um Zeit zu haben, zu realisieren, dass wir heute und jetzt tatsächlich unsere Dolomiten Tour 2009 beginnen.
Wir wechselten die Jeans gegen bikeshorts und die T-Shirts gegen Funktionswäsche. Der viel zu kleine Rucksack wurde vollgestopft. Der Autoschlüssel sicher verstaut und die Euros griffbereit gehalten, für die Seilbahn. Nun ging es bergauf.
Ganz ohne Anstrengung erreichten wir eine beachtliche Höhe, hoch oben auf der Seiser Alm. Bei immernoch 20Grad Celsius tritten wir das erste Mal in die Pedalen. Alles was wir bisher nicht kaufen konnten, wurde hier in einem der kleinen Kiosk erledigt. Ich benötigte noch eine Ersatzbatterie für meinen Polar-Brustgurt. Eigentlich ist es ja Holger’s, der sitzt jetzt bei der Versicherung und arbeitet, während sein Gurt auf Tour geht. Während einer meiner intensiven Tourvorbereitungseinheiten, hatte ich meinen Gurt mal im Hotel hängen gelassen – und weg war er.
Die Batterie gab es sogar und dazu die passende Kompass Karte. So damit waren wir dann soweit.
Beeindruckt von der Szenerie fuhren wir aber immer nur ein paar Meter, um anschließend ein Bildchen zu schießen. Das nächste mal, eine alte Heuhütte zu untersuchen, oder einfach mal nur auf die Gipfel zu starren.

Wir fuhren vorbei an der Mahlknechthütte bis zu unserem Ziel der Hütte “Dialer-Haus”. Die Anstrengung für den ersten Tag war erträglich. Um uns noch etwas auszupowern und die Zeit bis zum Abendbrot zu überbrücken, fuhren wir schon mal auf der Route des 4. Tages Richtung Passo Duron bergauf. Ein paar Murmeltiere sorgten für Abwechslung und die untergehende Sonne, zusammen mit den Schneeresten verlangte unsere gesamte Aufmerksamkeit.

So verging der Tag und wir kehrten ins Dialer-Haus ein. Es ist ein großes Haus. Man sieht, dass es schon mehrfach umgebaut oder umgenutz wurde. Der frühere Gastraum ist heute die Garage für die Bikes. Unsere beiden waren hier die Einzigen. Die Zimmer sind eher großzügig, aber auch schon von Generationen von Wanderen benutz worden. Dennoch hat es uns gut gefallen. Das Abendessen war mit seinen drei Gängen mehr als ausreichend. Die Wirtin mit ihren Bedienungen war sehr nett. Es war ein sehr große Gruppe von Kindern gelichzeitig im Haus, die man auch gut bis in die früher Stunden hören konnte. Dennoch geschlafen haben wir sehr gut. Überraschend toll war das Frühstücksbuffet. Es gab einen Teller voller Pralinen und Plätzchen. Und da wir vor der Grupper der Kinder schon beim Frühstück saßen, konnten wir aus dem Vollen schöpfen. Aber mehr gibt es bald unter dem Titel “Der zweite Tag”.


osoft

osoft

Fullyfahrer auf dem Weg zum E-MTB

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